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Veröffentlichungen der UEK. Studien und Beiträge zur Forschung / Schweizerische Wertpapiergeschäfte mit dem "Dritten Reich"
Details
Schwerpunkte der Studie bilden der Handel mit geraubten Titeln in der Schweiz, der Raub in den Niederlanden und die Restitutionsfragen nach dem Krieg. Im ersten Teil werden die Devisenbewirtschaftung und die Enteignungsmassnahmen des NS-Regimes in den besetzten Gebiete beschrieben. Die Kontinuitäten und Brüche, die Arbeitsteilung zwischen den Schweizer Grossbanken und kleineren Börsenfirmen und die Regulierungen des Handels werden ebenfalls untersucht. Welche Funktion hatten die Geschäfte für das NS-Regime bei der Devisenbeschaffung und Verwertung von Raubgut, bei der Entschuldung Deutschlands und bei der 'Neuordnung' Europas? Welche Banken tätigten mit welchen Motiven und unter Benutzung welcher Kanäle solche Geschäfte? Der zweite Teil beschreibt die Folgen des Handels mit geraubten Titeln nach dem Krieg. Warum war es trotz einer schweizerischen Raubgutgesetzgebung vielen Opfern des NS-Regimes nicht möglich, ihren in die Schweiz gelangten Besitz zurückzuverlangen. Wie entschied die 'Raubgutkammer' des Bundesgerichts, nachdem der Druck der Alliierten auf die Schweiz nachgelassen hatte?
Klappentext
Der Bericht stellt die Flüchtlinge, die vor der nationalsozialistischen Verfolgung in die Schweiz zu fliehen versuchten, ins Zentrum, und er fragt nach den Bedingungen und Ursachen der schweizerischen Flüchtlingspolitik, die im Sommer 1942 die Grenze für «Flüchtlinge nur aus Rassegründen, (z.B. Juden)» schloss. Die schweizerisch-deutschen Verhandlungen, die im Jahre 1938 zur Einführung des «J»-Stempels führten, und die Gründe der Grenzschliessung von 1942 werden auf der Basis von teilweise unbekannten Dokumenten nachgezeichnet und diskutiert. Dass sich trotz der Grenzschliessung zahlreiche Flüchtlinge dank der Zivilcourage von einzelnen Beamten, Fluchthelfern und Privaten in die Schweiz retten konnten, wird anhand der Analyse von gut dokumentierten Einzelschicksalen aufgezeigt. Dabei wird allerdings ebenso deutlich, dass die restriktive Politik an verschiedenen Grenzabschnitten und zu bestimmten Zeiten mit menschenverachtender, teils kaum vorstellbarer Härte durchgesetzt wurde. Die Untersuchung finanzieller und vermögensrechtlicher Aspekte der Flüchtlingspolitik, die im Kernbereich des Mandats liegt, wird im Vergleich zur Publikation von 1999 gemäss dem aktuellen Kenntnisstand präzisiert. Weitere Themen sind der (Lager-)Aufenthalt der Flüchtlinge und die humanitäre Politik der Schweiz.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034006149
- Auflage 2001
- Editor Unabhängige Expertenkommission (UEK) Schweiz - Zweiter Weltkrieg
- Sprache Deutsch
- Genre Sachbücher 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Größe H155mm x B225mm x T31mm
- Jahr 2001
- EAN 9783034006149
- Format Paperback
- ISBN 978-3-0340-0614-9
- Veröffentlichung 30.11.2001
- Titel Veröffentlichungen der UEK. Studien und Beiträge zur Forschung / Schweizerische Wertpapiergeschäfte mit dem "Dritten Reich"
- Autor Hanspeter Lussy , Barbara Bonhage , Christian Horn
- Untertitel Handel, Raub und Restitution
- Gewicht 849g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Anzahl Seiten 521