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Versorgt, ausgewiesen, in den Tod geschickt
Details
Basel, Oktober 1943. Gaston Dreher, ein Franzose, der in Basel aufgewachsen ist, flüchtet in die Schweiz und stellt in der Stadt, die er als seine Heimat betrachtet, einen Asylantrag. Als Jude ist er im besetzten Frankreich in Lebensgefahr. Doch weder die Basler noch die eidgenössischen Behörden sind bereit, dem Gefährdeten Schutz zu gewähren. Seine Vergangenheit wird ihm zum Verhängnis: Am 2. Dezember 1943 wird er bei Genf über die Grenze geschafft und im April 1944 in Auschwitz ermordet. Antonia Schmidlin und Hermann Wichers erzählen eine eindrückliche Lebensgeschichte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vielfältige Quellen, unter anderem Vormundschaftsakten, Krankenakten, psychiatrische Gutachten und Gerichtsakten aus schweizerischen, französischen und deutschen Archiven, gewähren einen detaillierten, oftmals berührenden Einblick in ein Leben, in dem die europäische Geschichte greifbar wird. Seit 2021 erinnert ein Stolperstein in Basel an Gaston Dreher.
Autorentext
Dr. phil., Archivar und Historiker, Leiter Benutzung am Staatsarchiv Basel-Stadt, Lehraufträge an der Universität Basel. Publikationen zum Exil in der Schweiz und zur Regionalgeschichte.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Versorgt, ausgewiesen, in den Tod geschickt
- Veröffentlichung 31.07.2022
- ISBN 978-3-0340-1679-7
- Format Fester Einband
- EAN 9783034016797
- Jahr 2022
- Größe H240mm x B160mm x T18mm
- Autor Antonia Schmidlin , Hermann Wichers
- Untertitel Das Leben des judischen Elsässers Gaston Dreher (19071944)
- Gewicht 521g
- Auflage 1. A.
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 217
- Herausgeber Chronos Verlag
- GTIN 09783034016797