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Volksrichter in der SBZ/DDR 1945 bis 1952
Details
In der sowjetischen Besatzungszone traten seit 1946 Volksrichter zunehmend an die Stelle der zahlreichen Richter und Staatsanwälte, die im Zuge der Entnazifizierung aus der Justiz entfernt worden waren. Dieser Elitenaustausch bildete ein zentrales Mittel zur Transformierung des Justizwesens in der entstehenden DDR. Bisher weitgehend unbekannte Quellen veranschaulichen die Entscheidungen der zentralen Instanzen (Zentralverwaltung für Justiz, SMAD, SED) und geben Aufschluß über die Entwicklung der zunächst rein fachlichen, später jedoch stark ideologisierten Kurzausbildung der neuen Juristenelite. Daß deren Fortbildung nicht nur dazu diente, fachliche Defizite auszugleichen, sondern auch justizsteuernde Funktionen besaß, wird ebenso deutlich wie das Ziel, die Volksrichter möglichst rasch in Führungspositionen zu bringen. Der Autor: Hermann Wentker ist stellvertretender Leiter der Außenstelle Berlin des Instituts für Zeitgeschichte.
Autorentext
Hermann Wentker, geboren 1959, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Leipzig, ist Leiter der Abteilung Berlin des Instituts für Zeitgeschichte, München-Berlin.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Hermann Wentker
- Titel Volksrichter in der SBZ/DDR 1945 bis 1952
- Veröffentlichung 12.03.1997
- ISBN 978-3-486-64574-3
- Format Fester Einband
- EAN 9783486645743
- Jahr 1997
- Größe H246mm x B175mm x T19mm
- Untertitel Eine Dokumentation
- Auflage Reprint 2015
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 238
- Herausgeber De Gruyter
- Gewicht 593g
- GTIN 09783486645743