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Vom Leib geschrieben
Details
Während mit Zwingli im Abendmahl der Zürcher das historische Gedenken an die Stelle der Realpräsenz getreten war, manifestierte sich im Umgang mit Schriftgut eine Verehrung der Dinglichkeit, die schon Zeitgenossen katholisch anmutete. Die im Buch behandelten Selbstzeugnisse verdanken ihre Niederschrift ebenso wie ihre Überlieferung in amtlichen und familiären Archiven weitgehend ebendiesem Kult. Dieser beruhte auch auf einem frühneuzeitlichen Ehrbegriff, der ohne Gegenständlichkeit nicht auskam. Der neue Zugriff auf Selbstzeugnisse als Dinge mit quasi-sakralem Charakter eröffnet einen neuen Blick auf Zürich im konfessionellen Zeitalter. Mitten in der reformierten Stadt an der Limmat wird eine ins Kultische hineinspielende Wertschätzung der Leiblichkeit handgreiflich.
Autorentext
Sundar Henny ist Historiker und forscht als Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Cambridge.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783412502898
- Editor Medick u a, Hans Medick u a
- Sprache Deutsch
- Größe H246mm x B181mm x T35mm
- Jahr 2016
- EAN 9783412502898
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-412-50289-8
- Veröffentlichung 31.05.2016
- Titel Vom Leib geschrieben
- Autor Sundar Henny
- Untertitel Der Mikrokosmos Zürich und seine Selbstzeugnisse im 17. Jahrhundert
- Gewicht 925g
- Herausgeber Böhlau-Verlag GmbH
- Anzahl Seiten 404
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Neuzeit bis 1918
- Features Dissertationsschrift