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Vom Lesedrama zum Bühnenstück
Details
Mussets Lesedramen gelten als Meisterwerke. Dagegen werden die Bühnenversionen seiner Dramen in der Forschung häufig abgewertet oder ignoriert, angeblich, weil Musset seinen Texten durch die bei der szenischen Überarbeitung vorgenommenen Modifikationen geschadet habe. Jedoch wurden diese Modifikationen bislang kaum untersucht. Die Studie hat zum Ziel, basierend auf der Analyse sämtlicher Änderungen, eine zuverlässige Grundlage für deren Neubewertung zu schaffen. Im Gegensatz zu früheren Studien steht die szenische Bestimmung der Texte im Mittelpunkt. Mittels theater- und sprachwissenschaftlicher Analysemethoden lässt sich nachweisen, dass der Großteil der Modifikationen den Stücken nicht schadet, sondern im Zuge des medialen Wechsels dazu dient, deren Bühnenwirksamkeit zu optimieren. Die Arbeit gewährt zudem Einblicke in die Wechselbeziehungen zwischen Autor, Text, Zensur und zeitgenössischer Theaterpraxis.
Autorentext
Die Autorin: Katja Hesmer studierte an der Universität Marburg, der Université de Pau et des Pays de l'Adour (Frankreich) sowie an der Università Ca'Foscari Venezia (Italien) Französisch, Italienisch und Medienwissenschaften. Nach ihrem Magisterexamen war sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Romanische Philologie in Marburg tätig, wo sie 2006 ihre Promotion abschloss.
Klappentext
Mussets Lesedramen gelten als Meisterwerke. Dagegen werden die Bühnenversionen seiner Dramen in der Forschung häufig abgewertet oder ignoriert, angeblich, weil Musset seinen Texten durch die bei der szenischen Überarbeitung vorgenommenen Modifikationen geschadet habe. Jedoch wurden diese Modifikationen bislang kaum untersucht. Die Studie hat zum Ziel, basierend auf der Analyse sämtlicher Änderungen, eine zuverlässige Grundlage für deren Neubewertung zu schaffen. Im Gegensatz zu früheren Studien steht die szenische Bestimmung der Texte im Mittelpunkt. Mittels theater- und sprachwissenschaftlicher Analysemethoden lässt sich nachweisen, dass der Großteil der Modifikationen den Stücken nicht schadet, sondern im Zuge des medialen Wechsels dazu dient, deren Bühnenwirksamkeit zu optimieren. Die Arbeit gewährt zudem Einblicke in die Wechselbeziehungen zwischen Autor, Text, Zensur und zeitgenössischer Theaterpraxis.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Klassifizierung aller Modifikationen Bestimmung ihrer Ursache, Intention, Wirkung Bühnenwirksamkeit Merkmale dramatischer Sprache: Auswertung, Verknüpfung von Erkenntnissen aus Theater-, Literatur-, Sprachwissenschaft Korrelation Autor, Text, Zensur, Zeitgenössische Theaterpraxis Auswertung zeitgenössischer Theaterkritiken, Zensurberichte, Tagebücher Wandel der dramatischen Poetik Mussets.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631556504
- Genre Romanische Sprach- & Literaturwissenschaft
- Features Dissertationsschrift
- Editor Hans-Joachim Lope
- Anzahl Seiten 354
- Herausgeber Lang, Peter GmbH
- Größe H208mm x B146mm x T25mm
- Jahr 2006
- EAN 9783631556504
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-631-55650-4
- Titel Vom Lesedrama zum Bühnenstück
- Autor Katja Hesmer
- Untertitel Die Modifikationen in den Theatertexten Alfred de Mussets
- Gewicht 480g
- Sprache Deutsch