Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Vom Lukasbild zur Pictura-Allegorie Bd. I. (Text)
Details
Die Arbeit untersucht die kunsttheoretische Reflexion innerhalb der niederländischen Kunst des 15. bis 17. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen Darstellungen des Künstlers, in denen die soziale und intellektuelle Stellung des Malers thematisiert und aufgewertet werden konnten. Dies sind zunächst Beispiele des Themas "Lukas malt die Madonna", die im ersten Teil unter Berücksichtigung des Lukaspatronats der zünftisch organisierten Maler analysiert werden. Der zweite Teil behandelt Identifikationsfiguren, Motive und Themen heidnisch-antiker Herkunft (Apelles, Zeuxis, Protogenes, Pygmalion, die Malerei im System der artes et mechanicae, Merkur, Minerva) sowie Allegorien im Zusammenhang mit der frühneuzeitlichen Erfindung der personifizierten Malerei (Pictura). Der dritte Teil wertet die untersuchten Bildinhalte mit Bezug auf die überlieferte soziale Stellung des Künstlers und die frühneuzeitliche Kunsttheorie aus und zeigt die weitere Entwicklung der bildlichen Diskurse über den Vergleich zwischen Malerei und Poesie ("ut pictura poesis"), die Anerkennung der Malerei als gelehrte Kunst ("pictor doctus") oder die Überhöhung der manuellen Produktion in Form von Pictura-Allegorien auf.
Autorentext
Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte, Neueren Geschichte und Rechtswissenschaften in Braunschweig und Tübingen; 2006 Promotion an der Universität Tübingen; seit 2008 Niedersächsisches Landesmuseum Hannover/ Provenienzforschung
Klappentext
Die Arbeit untersucht die kunsttheoretische Reflexion innerhalb der niederländischen Kunst des 15. bis 17. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen Darstellungen des Künstlers, in denen die soziale und intellektuelle Stellung des Malers thematisiert und aufgewertet werden konnten. Dies sind zunächst Beispiele des Themas "Lukas malt die Madonna", die im ersten Teil unter Berücksichtigung des Lukaspatronats der zünftisch organisierten Maler analysiert werden. Der zweite Teil behandelt Identifikationsfiguren, Motive und Themen heidnisch-antiker Herkunft (Apelles, Zeuxis, Protogenes, Pygmalion, die Malerei im System der artes et mechanicae, Merkur, Minerva) sowie Allegorien im Zusammenhang mit der frühneuzeitlichen Erfindung der personifizierten Malerei (Pictura). Der dritte Teil wertet die untersuchten Bildinhalte mit Bezug auf die überlieferte soziale Stellung des Künstlers und die frühneuzeitliche Kunsttheorie aus und zeigt die weitere Entwicklung der bildlichen Diskurse über den Vergleich zwischen Malerei und Poesie ("ut pictura poesis"), die Anerkennung der Malerei als gelehrte Kunst ("pictor doctus") oder die Überhöhung der manuellen Produktion in Form von Pictura-Allegorien auf.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783838123110
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T33mm
- Jahr 2011
- EAN 9783838123110
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-8381-2311-0
- Titel Vom Lukasbild zur Pictura-Allegorie Bd. I. (Text)
- Autor Claudia Andratschke
- Untertitel Die Ikonografie und Theorie der Malerei in der niederländischen Kunst der frühen Neuzeit
- Gewicht 826g
- Herausgeber Südwestdeutscher Verlag
- Anzahl Seiten 544
- Genre Epochen- & Kunstgeschichte