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Vor dem Lustmord
Details
Die Studie von Jill Bühler untersucht ausgehend von Richard von Krafft-Ebings Psychopathia sexualis (1886) die literarische und wissenshistorische Vorgeschichte des Lustmords. Sie stellt fest, dass sich Krafft-Ebings Theorie maßgeblich aus literarischen und kriminalistischen Anschauungsbeispielen aus dem frühen 19. Jahrhundert speist. Naturphilosophie und Kriminalpsychologie ermitteln bereits um 1800 Erscheinungen sexualisierter Gewalt und die zeitgenössische Literatur offenbart ihre Affinität dazu.
Autorentext
Jill Bühler ist als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Germanistik: Literatur
Sprache, Medien des Karlsruher Instituts für Technologie tätig, zuvor hat sie in gleicher Funktion am Département d'allemand der Université de Genève gearbeitet. Ihre Forschungsinteressen bilden das Verhältnis von Literatur und Wissen, die Ästhetik und Poetik des Lustmords sowie Formen literarischer Interaktion (Fanfiction).
Inhalt
Lustmord als sprachliches und forensisches Problem. - Die Psychopathia sexualis von Richard von Krafft-Ebing. - Heinrich von Kleists Werk im Kontext von Anthropologie und Philosophie. - Kriminalpsychologie zwischen Schauerromantik und Künstlerroman bei E.T.A. Hoffmann.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658211745
- Sprache Deutsch
- Größe H210mm x B148mm x T15mm
- Jahr 2018
- EAN 9783658211745
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-21174-5
- Titel Vor dem Lustmord
- Autor Jill Bühler
- Untertitel Sexualisierte Gewalt in Literatur und Forensik um 1800
- Gewicht 356g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 264
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
- Auflage 1. Aufl. 2018