Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
«Wenn wir es dahin bringen, daß die große Menge die Gegenwart versteht...»
Details
Anläßlich des 150. Todestages von Heinrich Heine (gestorben 1856) veranstaltete das ver.di-Bildungs- und Begegnungszentrum «Clara Sahlberg», Berlin, vom 17.-19. März 2006 eine öffentliche wissenschaftliche Tagung unter dem Motto: «Die Emanzipation des Volkes war die große Aufgabe unseres Lebens». Mitveranstalter waren mehrere Einzelgewerkschaften und gewerkschaftliche Gremien, sonstige Institutionen gewährten Unterstützung. Der deutsche Dichter Heine, obwohl im Ausland schon zu seinen Lebzeiten als bedeutendster Dichter neben Goethe und E. T. A. Hoffmann gefeiert, war doch im Land seiner Herkunft für mehr als ein Jahrhundert der meist umstrittene Schriftsteller, gehaßt von Nationalisten, Chauvinisten, Rassisten und Faschisten, denselben, die in Deutschland als Gegner der Demokratie und des Friedens, der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften auftraten. Auf dieser Tagung wurden aus Sicht der demokratischen und Gewerkschaftsbewegung die Aktualität Heines und seiner Antworten auf brennende Probleme der Neuzeit untersucht: Krieg/Frieden, Revolutionen und «Revolutionen des Geistes», Republik, Monarchie, Demokratie, Sozialismus, Kommunismus und Frauenemanzipation.
Autorentext
Die Herausgeber: Heidi Beutin, freie Wissenschaftspublizistin; Veröffentlichungen zur Frauenrechtsbewegung; ehrenamtliches Mitglied im Präsidium von ver.di Nord.
Wolfgang Beutin, Privatdozent an der Universität Bremen sowie Schriftsteller; wissenschaftliche und belletristische Veröffentlichungen, unter anderem fünf Romane.
Holger Malterer, Mitglied im Vorstand des schleswig-holsteinischen Verbandes Deutscher Schriftsteller; Veröffentlichungen zur Arbeiterbewegung, besonders zur Geschichte der Gewerkschaften.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Dorothea Müller: Eröffnungsrede Wolfgang Beutin: Die Emanzipation des Volkes war die große Aufgabe unseres Lebens. Zum Leben und Werk Heinrich Heines Thomas Höhle: Heines Streitschriften und ihre Bedeutung Jost Hermand: Unter Genossen. Zur Freundschaft zwischen Heine und Marx Hans-Ernst Böttcher: Freiheit, Recht, Gerechtigkeit - Leben und Werk Heinrich Heines in juristischer Perspektive Gerhard Wagner: «fortgerissen in die Bewegung» - Heinrich Heines Poetik der Mobilität Dietrich Lohse: «Der erste moderne Dichter». Das Heine-Bild Franz Mehrings - Einblicke und Anregungen Bodo Heimann: Heinrich Heine und der Streit der Religionen Robert Steigerwald: «Von Preußen dürfen wir in einem anderen Tone sprechen.» Heidi Beutin: Frauenbild, Frauenemanzipation und Geschlechterkampf in Heinrich Heines Werk Wolfgang Beutin: Revolutionen und Revolutionen des Geistes in Heinrich Heines Gedankenwelt Herbert Schmidt/Peter Junk: Ausblick und Abschied.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Holger Malterer
- Titel «Wenn wir es dahin bringen, daß die große Menge die Gegenwart versteht...»
- Veröffentlichung 15.05.2007
- ISBN 978-3-631-55667-2
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783631556672
- Jahr 2007
- Größe H210mm x B148mm x T12mm
- Untertitel Zum 150. Todestag von Heinrich Heine- Beiträge einer Tagung in Berlin vom 17.-19. März 2006
- Gewicht 266g
- Auflage 07001 A. 1. Auflage
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 196
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631556672