Wer zeugt für den Zeugen?

CHF 80.75
Auf Lager
SKU
7KHOS4UJIJD
Stock 1 Verfügbar
Geliefert zwischen Mi., 11.02.2026 und Do., 12.02.2026

Details

Den Vernichtungswillen der Täter überleben, um zu bezeugen! Positionen jüdischen Erinnerns im 20. Jahrhundert und die Bedeutung von Zeugen/Zeugnissen, davon spricht dieser Sammelband, poetisch verdichtet, mittels unterschiedlicher Texte, Dokumente und Medien, aus der Perspektive von Theologie, Philosophie, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften.

«Niemand zeugt für den Zeugen» die Schlusszeile aus Paul Celans Gedicht «Aschenglorie» hat den Titel des Bandes inspiriert. In poetisch verdichteter Form spricht es vom Vernichtungswillen der Täter auf der einen und vom verzweifelten Versuch des Überlebens zum Zwecke des Bezeugens auf der anderen Seite. Aus Anlass unterschiedlicher Texte, Dokumente und Medien und aus der Perspektive verschiedener Disziplinen (Theologie und Philosophie, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften) wird in den Beiträgen nach Positionen jüdischen Erinnerns im 20. Jahrhundert und der Bedeutung von Zeugen und Zeugnissen gefragt.

«Niemand zeugt für den Zeugen» - die Schlusszeile aus Paul Celans Gedicht «Aschenglorie» hat den Titel des Bandes inspiriert. In poetisch verdichteter Form spricht es vom Vernichtungswillen der Täter auf der einen und vom verzweifelten Versuch des Überlebens zum Zwecke des Bezeugens auf der anderen Seite. Aus Anlass unterschiedlicher Texte, Dokumente und Medien und aus der Perspektive verschiedener Disziplinen (Theologie und Philosophie, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften) wird in den Beiträgen nach Positionen jüdischen Erinnerns im 20. Jahrhundert und der Bedeutung von Zeugen und Zeugnissen gefragt.

Autorentext

Dorothee Gelhard ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem europäisch-jüdische Literaturen, Walter Benjamin und Ernst Cassirer.
Irmela von der Lühe ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Schriftstellerinnen der Moderne, deutsch-jüdische Literatur im 20. Jahrhundert sowie Holocaust und Literatur.


Klappentext

«Niemand zeugt für den Zeugen» die Schlusszeile aus Paul Celans Gedicht «Aschenglorie» hat den Titel des Bandes inspiriert. In poetisch verdichteter Form spricht es vom Vernichtungswillen der Täter auf der einen und vom verzweifelten Versuch des Überlebens zum Zwecke des Bezeugens auf der anderen Seite. Aus Anlass unterschiedlicher Texte, Dokumente und Medien und aus der Perspektive verschiedener Disziplinen (Theologie und Philosophie, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaften) wird in den Beiträgen nach Positionen jüdischen Erinnerns im 20. Jahrhundert und der Bedeutung von Zeugen und Zeugnissen gefragt.


Inhalt
Inhalt: Irene Heidelberger-Leonard: Imre Kertész im Dialog mit Jean Améry Jeffrey A. Barash: Was ist kollektive Erinnerung? Rainer Kampling: «Denn unsere Erinnerungen sind Euer einziges Grab». Institutionalisierte Formen der Erinnerung Dorothee Gelhard: Dichter in «exilierter» Sprache Stephan Braese: Danach, westmitteleuropäischer Zeit. Barbara Honigmann und Soazig Aaron Hanni Mittelmann: Vom Totengedächtnis zur Amnestie? Leo Perutz' Roman «Nachts unter der steinernen Brücke» Kerstin Schoor: Exil und deutsch-jüdische Literatur in Deutschland zwischen 1933 und 1945 Verena Dohrn: David Koigens «Apokalyptische Reiter». Die Erinnerungen eines russischen Juden im Weimarer Berlin Liliane Weissberg: Claude Lanzmanns «Shoah». Eine Bootsfahrt auf dem Styx Krystyna Radziszewska/Joanna Jabkowska: Schreiben als Überlebensstrategie. Literarische Texte aus dem Lodzer Getto Stefanie Schüler-Springorum: Welche Quellen für welches Wissen? Zum Umgang mit jüdischen Selbstzeugnissen und Täterdokumenten.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Irmela von der Lühe, Dorothee Gelhard, Irmela von der Lühe
    • Titel Wer zeugt für den Zeugen?
    • Veröffentlichung 26.10.2012
    • ISBN 978-3-631-62107-3
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783631621073
    • Jahr 2012
    • Größe H216mm x B153mm x T14mm
    • Untertitel Positionen jüdischen Erinnerns im 20. Jahrhundert
    • Gewicht 370g
    • Auflage 12001 A. 1. Auflage
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 192
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783631621073

Bewertungen

Schreiben Sie eine Bewertung
Nur registrierte Benutzer können Bewertungen schreiben. Bitte loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Konto.
Made with ♥ in Switzerland | ©2025 Avento by Gametime AG
Gametime AG | Hohlstrasse 216 | 8004 Zürich | Schweiz | UID: CHE-112.967.470
Kundenservice: customerservice@avento.shop | Tel: +41 44 248 38 38