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Westland
Details
Analyse der Darstellung der westlichen Reichsgebiete in der russischen Literatur zwischen 1825 und 1925 aus der Perspektive der Postcolonial Studies.
Die Autorin nimmt Impulse der Postcolonial Studies auf und bezieht sie auf das Russische Imperium. Sie untersucht, wie sich in russischen literarischen Texten die Herrschaft über das «Westland», also die Gebiete im heutigen Litauen, Polen, Weißrussland und der Ukraine, niederschlägt. Diese multi-ethnische Region wird im 19. Jh. durch unterschiedliche historische Narrative und literarisch-ästhetische Konventionen modelliert etwa in historischen Dramen über Polen oder humoristischen Prosa-Erzählungen über die Ukraine. Mirja Lecke zeichnet ein Bild der russischen Literatur abseits der nationalen Romantradition. Sie analysiert imperiale Dichtungen, aber auch das Werk populärer Erzähler wie Nikolaj Leskov, Aleksandr Kuprin und Vladimir Korolenko, deren Erbe noch der Avantgarde-Autor Isaak Babel' aufgreift.
Autorentext
Mirja Lecke ist Professorin für slavistische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die russische Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart als Imperialliteratur, jüdische Kultur in Osteuropa sowie die polnische Literatur der Aufklärung und der Gegenwart.
Klappentext
Die Autorin nimmt Impulse der Postcolonial Studies auf und bezieht sie auf das Russische Imperium. Sie untersucht, wie sich in russischen literarischen Texten die Herrschaft über das «Westland», also die Gebiete im heutigen Litauen, Polen, Weißrussland und der Ukraine, niederschlägt. Diese multi-ethnische Region wird im 19. Jh. durch unterschiedliche historische Narrative und literarisch-ästhetische Konventionen modelliert etwa in historischen Dramen über Polen oder humoristischen Prosa-Erzählungen über die Ukraine. Mirja Lecke zeichnet ein Bild der russischen Literatur abseits der nationalen Romantradition. Sie analysiert imperiale Dichtungen, aber auch das Werk populärer Erzähler wie Nikolaj Leskov, Aleksandr Kuprin und Vladimir Korolenko, deren Erbe noch der Avantgarde-Autor Isaak Babel aufgreift.
Zusammenfassung
«The merit of this study obviously lies in the fact that it not only elicits the fictional image of particular topographies in the imperial context, but also investigates which literary genres, language and poetics this literature produced.»
(Klavdia Smola, Slavic Review, vol. 75, no. 4/2016)
«Practically every page of Mirja Lecke's book confirms the author's deep erudition, acute alertness to political and social context and in-depth familiarity with several national literary-critical traditions.»
(Marko Pavlyshyn, Zeitschrift für Slavische Philologie 74.1/2018)
Inhalt
Inhalt: Russland und die Postcolonial Studies: «Westland», Polen, Ukraine Romantik und Imperium: Pukin, Mickiewicz, Gogol' Geschichtsbilder und imperiale Dichtung 1830-1870: Tjutev, Chomjakov, A.K. Tolstoj, A.N. Ostrovskij Erzählungen über Multiethnizität: Leskov, Korolenko, Kuprin, Babel'.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Mirja Lecke
- Titel Westland
- Veröffentlichung 22.04.2015
- ISBN 978-3-631-65773-7
- Format Fester Einband
- EAN 9783631657737
- Jahr 2015
- Größe H216mm x B153mm x T26mm
- Autor Mirja Lecke
- Untertitel Polen und die Ukraine in der russischen Literatur von Pukin bis Babel
- Gewicht 643g
- Auflage 15001 A. 1. Auflage
- Features Habilitationsschrift
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 409
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631657737