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Wie der Staat trauert
Details
Der Begriff Zivilreligionspolitik fokussiert die prozessuale Politikdimension und beschreibt politische Deutungsangebote, bei denen symbolisch religiöse' Vorstellungen repräsentiert werden, um so die Legitimation politischer Projekte sowie die normative Integration in politischen Gemeinschaften voranzutreiben. Ideengeschichtlich ist der Begriff auf Jean Jacques Rousseau zurückzuführen. In seiner Vertragstheorie formuliert dieser ein obligatorisches bürgerliches Glaubensbekenntnis, seine religion civile. Die sozialwissenschaftliche Debatte um Zivilreligion, mit Beiträgen von Robert N. Bellah, Niklas Luhmann, Hermann Lübbe und Wolfgang Vögele, konzentrierte sich bisher auf die inhaltliche Dimension. Die performative Wirkungsmächtigkeit zivilreligiöser Rituale zum Zwecke der normativen Integration politischer Gemeinschaften wurde dagegen theoretisch vernachlässigt und symbolische Politik im Allgemeinen und politische Rituale im Besonderen als täuschende Inszenierung kritisiert. Ausgehend vom Konzept der Zivilreligionspolitik werden schließlich die zentralen Trauerfeiern für die gefallenen Soldaten untersucht.
Autorentext
Stefanie Hammer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Politische Theorie der Universität Erfurt.
Inhalt
Zivilreligion.- Rousseau.- Symbolische Politik.- Rituale.- Die Trauerfeiern der Bundeswehr.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658077105
- Sprache Deutsch
- Auflage 2015
- Größe H210mm x B148mm x T15mm
- Jahr 2014
- EAN 9783658077105
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-07710-5
- Veröffentlichung 03.11.2014
- Titel Wie der Staat trauert
- Autor Stefanie Hammer
- Untertitel Zivilreligionspolitik in der Bundesrepublik Deutschland
- Gewicht 341g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 246
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen