Wie normal sind Sie? Die Vermittlung von subjektiver Wahrnehmung und objektiven, sozialen und gesellschaftlichen Strukturen.

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Wie krank ist unsere subjektiv wahrgenommene Normalität? Und wie heilend kann eine ehrliche Beziehung sein? Wie normal sind Sie? ist eine Zumutung aber eine heilsame. Es richtet sich an Menschen, die psychisch leiden und an diejenigen, die ihnen helfen wollen, an Angehörige, Partner:innen, Kolleg:innen und Eltern und nicht zuletzt an Therapeut:innen, Berater:innen und alle, die professionell mit psychischem Leid zu tun haben und wissen: Die Standardantworten reichen längst nicht mehr aus. Teil 1: Die Realität, die keiner sehen will Psychisches Leiden hat viele Namen: Borderline, Narzissmus, Autismus, Depression. Doch oft beginnt es viel früher in einer Beziehung, die subtil zerstört, ohne dass jemand hinschaut. Eine Mutter, die alles richtig machen will, aber emotional manipuliert. Ein Partner, der sich selbst als Opfer darstellt, während er andere systematisch ausbeutet. Ein Familienklima, das außen harmonisch wirkt und innen kalt, verwirrend und gewaltvoll ist. Teil 1 richtet sich an Betroffene und an Menschen, die indirekt betroffen sind. In schonungslos klaren Worten und Fallbeispielen zeigt der Autor, wie destruktive Beziehungsstrukturen funktionieren und warum viele erst dann heilen, wenn sie sich radikal davon lösen. Es geht nicht um Selbstoptimierung, sondern um Selbstschutz und das Recht auf ein klares Nein. Und manchmal um den Kontaktabbruch als therapeutischen Akt. Die zentrale These: Beziehungen sind die Ursache für psychisches Leiden. Und nur eine Beziehung kann auch wieder heilen, privat oder professionell. Die Soziologische Gestalttherapie integriert auf eine neue Art psychologische und soziologische Aspekte psychosozialer Probleme. Die dadurch veränderte, realistische Selbstwahrnehmung des Klienten im Rahmen einer authentischen, therapeutischen Beziehung führt zu einem befriedigenderen, ganzheitlicheren Umgang mit seinen sozialen und gesellschaftlichen Strukturen. Teil 2: Die Struktur hinter dem Verhalten Im zweiten Teil wechselt die Perspektive: Hier geht es nicht mehr um einzelne Biografien sondern um die dahinterliegenden Strukturen. Um das Zusammenspiel von Beziehung, Macht, Gesellschaft und Identität. Und um ein neues Verständnis psychischer Störungen jenseits von Diagnoseschablonen. Der Autor entwickelt eine kausalwissenschaftliche Struktur-Soziologie im Geist Émile Durkheims, weitergedacht mit Platon, Spinoza und Kurt Gödel. Dabei werden klassische Probleme des Strukturalismus etwa das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft auf eine neue Ebene gehoben. Strukturen entstehen aus Interaktionen, gewinnen eine eigene Wirklichkeit und verursachen empirisch messbare Normalverteilungen im Verhalten/Denken/Fühlen. Veränderung? Entsteht durch andere Strukturen und Konditionierungen nicht durch guten Willen. Diese Perspektive fordert heraus vor allem in einem Feld, das sich oft hinter psychologischen Modellen versteckt, anstatt strukturelle Ursachen zu Ende zu denken und auf den Punkt zu bringen. Teil 2 richtet sich deshalb an das Fachpublikum: Menschen, die Therapie nicht nur als Methode, sondern als gesellschaftlich und individuell wirksame Gestaltung authentischer, realistischer Beziehungen verstehen können.

Klappentext

Wie krank ist unsere subjektiv wahrgenommene "Normalität"? Und wie heilend kann eine ehrliche Beziehung sein? "Wie normal sind Sie?" ist eine Zumutung - aber eine heilsame. Es richtet sich an Menschen, die psychisch leiden - und an diejenigen, die ihnen helfen wollen, an Angehörige, Partner:innen, Kolleg:innen und Eltern und nicht zuletzt an Therapeut:innen, Berater:innen und alle, die professionell mit psychischem Leid zu tun haben - und wissen: Die Standardantworten reichen längst nicht mehr aus. Teil 1: Die Realität, die keiner sehen will Psychisches Leiden hat viele Namen: Borderline, Narzissmus, Autismus, Depression. Doch oft beginnt es viel früher - in einer Beziehung, die subtil zerstört, ohne dass jemand hinschaut. Eine Mutter, die alles richtig machen will, aber emotional manipuliert. Ein Partner, der sich selbst als Opfer darstellt, während er andere systematisch ausbeutet. Ein "Familienklima", das außen harmonisch wirkt - und innen kalt, verwirrend und gewaltvoll ist. Teil 1 richtet sich an Betroffene - und an Menschen, die indirekt betroffen sind. In schonungslos klaren Worten und Fallbeispielen zeigt der Autor, wie destruktive Beziehungsstrukturen funktionieren - und warum viele erst dann heilen, wenn sie sich radikal davon lösen. Es geht nicht um Selbstoptimierung, sondern um Selbstschutz und das Recht auf ein klares Nein. Und manchmal um den Kontaktabbruch als therapeutischen Akt. Die zentrale These: Beziehungen sind die Ursache für psychisches Leiden. Und nur eine Beziehung kann auch wieder heilen, privat oder professionell. Die Soziologische Gestalttherapie integriert auf eine neue Art psychologische und soziologische Aspekte psychosozialer Probleme. Die dadurch veränderte, realistische Selbstwahrnehmung des Klienten im Rahmen einer authentischen, therapeutischen Beziehung führt zu einem befriedigenderen, ganzheitlicheren Umgang mit seinen sozialen und gesellschaftlichen Strukturen. Teil 2: Die Struktur hinter dem Verhalten Im zweiten Teil wechselt die Perspektive: Hier geht es nicht mehr um einzelne Biografien - sondern um die dahinterliegenden Strukturen. Um das Zusammenspiel von Beziehung, Macht, Gesellschaft und Identität. Und um ein neues Verständnis psychischer Störungen jenseits von Diagnoseschablonen. Der Autor entwickelt eine kausalwissenschaftliche Struktur-Soziologie im Geist Émile Durkheims, weitergedacht mit Platon, Spinoza und Kurt Gödel. Dabei werden klassische Probleme des Strukturalismus - etwa das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft - auf eine neue Ebene gehoben. Strukturen entstehen aus Interaktionen, gewinnen eine eigene Wirklichkeit und verursachen empirisch messbare Normalverteilungen im Verhalten/Denken/Fühlen. Veränderung? Entsteht durch andere Strukturen und Konditionierungen - nicht durch guten Willen. Diese Perspektive fordert heraus - vor allem in einem Feld, das sich oft hinter psychologischen Modellen versteckt, anstatt strukturelle Ursachen zu Ende zu denken und auf den Punkt zu bringen. Teil 2 richtet sich deshalb an das Fachpublikum: Menschen, die Therapie nicht nur als Methode, sondern als gesellschaftlich und individuell wirksame Gestaltung authentischer, realistischer Beziehungen verstehen können.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783384680495
    • Sprache Deutsch
    • Genre Psychologie
    • Größe H216mm x B153mm x T16mm
    • Jahr 2025
    • EAN 9783384680495
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-384-68049-5
    • Titel Wie normal sind Sie? Die Vermittlung von subjektiver Wahrnehmung und objektiven, sozialen und gesellschaftlichen Strukturen.
    • Autor Gerhard A. Schwartz
    • Untertitel Soziologische Gestalttherapie - realistische Selbstwahrnehmung als Schlüssel zu psychischer Gesundheit - der authentische Therapeut und die therapeutische Beziehung
    • Gewicht 379g
    • Herausgeber tredition
    • Anzahl Seiten 180
    • Lesemotiv Verstehen

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