Wortakzenterwerb bei tunesischen Lernern des Deutschen

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Diese Arbeit untersucht den Erwerb des deutschen
Wortakzents durch tunesische Lerner im
Rahmen der Optimalitätstheorie.
Die OT-Grammatik umfasst ein Set von Constraints,
deren Hierarchie von einer Sprache zur
anderen variiert. In Bezug auf den Zweitspracherwerb
besteht die Lernaufgabe darin, das Ranking der L2 zu
erwerben. Interferenzfehler erfolgen aus dem
Transfer des L1-Rankings in die Lernersprache.
Im Lichte eines Vergleichs der Constraintrankings
des Deutschen und des Tunesisch-Arabischen werden
Erwerbshypothesen zum Wortakzent bestimmter
deutschen Simplizia formuliert. Bei diesen
Hypothesen geht es um Transferannahmen, die
davon ausgehen, dass das L1-Ranking in frühen
Erwerbsstufen die Lernersprache determiniert.
Die Gültigkeit dieser Hypothesen wird empirisch
anhand von Daten einer Gruppe tunesischer Lerner des
Deutschen untersucht. Die Daten werden auch darauf
überprüft, ob die Lernersprache Strukturen aufweist,
die nicht als Transfer des L1-Rankings
interpretierbar sind. Inkorrekte Produktionen können
auch aus der Übergeneralisierung von L2-Strukturen
oder aus der Wirkung universeller
Markiertheitseffekte resultieren.

Autorentext

Geboren 1975 in Tunis- 1994-2007 Studium der deutschen Sprache und Literatur in Tunis und Heidelberg- 2002-2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (Universität Heidelberg)- Seit 2007 Dozent für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde in Tunis


Klappentext

Diese Arbeit untersucht den Erwerb des deutschen Wortakzents durch tunesische Lerner im Rahmen der Optimalitätstheorie.Die OT-Grammatik umfasst ein Set von Constraints, deren Hierarchie von einer Sprache zur anderen variiert. In Bezug auf den Zweitspracherwerb besteht die Lernaufgabe darin, das Ranking der L2 zu erwerben. Interferenzfehler erfolgen aus dem Transfer des L1-Rankings in die Lernersprache. Im Lichte eines Vergleichs der Constraintrankings des Deutschen und des Tunesisch-Arabischen werden Erwerbshypothesen zum Wortakzent bestimmter deutschen Simplizia formuliert. Bei diesen Hypothesen geht es um Transferannahmen, die davon ausgehen, dass das L1-Ranking in frühen Erwerbsstufen die Lernersprache determiniert. Die Gültigkeit dieser Hypothesen wird empirisch anhand von Daten einer Gruppe tunesischer Lerner des Deutschen untersucht. Die Daten werden auch darauf überprüft, ob die Lernersprache Strukturen aufweist, die nicht als Transfer des L1-Rankings interpretierbar sind. Inkorrekte Produktionen können auch aus der Übergeneralisierung von L2-Strukturen oder aus der Wirkung universeller Markiertheitseffekte resultieren.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Wortakzenterwerb bei tunesischen Lernern des Deutschen
    • ISBN 978-3-639-09544-9
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783639095449
    • Jahr 2009
    • Größe H220mm x B150mm x T14mm
    • Autor Moez Maataoui
    • Untertitel Eine Untersuchung im Rahmen der Optimalitätstheorie
    • Gewicht 356g
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Anzahl Seiten 228
    • Herausgeber VDM Verlag
    • GTIN 09783639095449

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