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«Wrongful trading» als ein mögliches europäisches Haftungsmodell gegen die Insolvenzverschleppung
Details
Ausgangspunkt der Untersuchung bilden die Überlegungen der EU-Kommission, eine europäische Regelung zur Bekämpfung der Insolvenzverschleppung einzuführen. Diese soll sich an dem britischen Modell des «wrongful trading» orientieren. Dessen Vorteil wird in der Vorverlagerung des Haftungszeitpunktes gesehen. Dem Geschäftsleiter werden bereits in der Gesellschaftskrise besondere Verhaltenspflichten zum Schutz der Gläubiger auferlegt. Die Verfasserin analysiert die Ausgestaltung und praktische Effizienz des britischen Haftungstatbestandes. Sie prüft sodann vergleichend die funktional äquivalenten Haftungsinstitute des deutschen Rechts im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen. Schließlich untersucht sie, ob sich eine Übernahme der englischen Regelungen ohne wesentliche Brüche in das deutsche Recht realisieren ließe. Im Ergebnis wird eine modifizierte Einführung des britischen Modells unter Wahrung des deutschen «Besitzstandes» empfohlen.
Autorentext
Die Autorin: Nadine Wachendorf, geboren 1975 in Frankfurt am Main; 1995/1996 Studium an der Sorbonne, Paris; 1996-2003 Studium der Rechtswissenschaften in Saarbrücken und Frankfurt am Main; 2003-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer amerikanischen Wirtschaftskanzlei; 2005-2007 Referendariat am OLG Düsseldorf; 2007 Disputation und Rechtsanwältin in einer Wirtschaftskanzlei in München.
Klappentext
Ausgangspunkt der Untersuchung bilden die Überlegungen der EU-Kommission, eine europäische Regelung zur Bekämpfung der Insolvenzverschleppung einzuführen. Diese soll sich an dem britischen Modell des «wrongful trading» orientieren. Dessen Vorteil wird in der Vorverlagerung des Haftungszeitpunktes gesehen. Dem Geschäftsleiter werden bereits in der Gesellschaftskrise besondere Verhaltenspflichten zum Schutz der Gläubiger auferlegt. Die Verfasserin analysiert die Ausgestaltung und praktische Effizienz des britischen Haftungstatbestandes. Sie prüft sodann vergleichend die funktional äquivalenten Haftungsinstitute des deutschen Rechts im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen. Schließlich untersucht sie, ob sich eine Übernahme der englischen Regelungen ohne wesentliche Brüche in das deutsche Recht realisieren ließe. Im Ergebnis wird eine modifizierte Einführung des britischen Modells unter Wahrung des deutschen «Besitzstandes» empfohlen.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Zielvorhaben der EU-Kommission Der britische Haftungstatbestand des «wrongful trading» «Shadow directorship» Probleme in der praktischen Anwendung Einführung der «wrongful trading»-Regelung in das deutsche Recht Rechtsvergleichende Würdigung und Umsetzung Konzernrechtliche Relevanz Vorschläge möglicher Modifikationen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631576632
- Auflage 08001 A. 1. Auflage
- Sprache Deutsch
- Genre Internationales Recht
- Größe H210mm x B148mm x T16mm
- Jahr 2008
- EAN 9783631576632
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-57663-2
- Veröffentlichung 15.07.2008
- Titel «Wrongful trading» als ein mögliches europäisches Haftungsmodell gegen die Insolvenzverschleppung
- Autor Nadine Wachendorf
- Untertitel Eine Betrachtung aus deutscher Perspektive
- Gewicht 361g
- Herausgeber Peter Lang
- Anzahl Seiten 274