Zu den neuen Möglichkeiten einer Unternehmenssanktionierung zwischen Ordnungswidrigkeitenrecht und Kriminalstrafrecht.

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Details

Die Arbeit widmet sich der Darstellung und Kritik der wesentlichen neuen Vorschläge zur Reform des Rechts der Unternehmenssanktionierung, die von der Beibehaltung des Ordnungswidrigkeitenrechts bis zur Einführung einer Kriminalstrafe gegenüber Unternehmen reichen. Die Autorin spricht sich für die Verfolgung eines parastrafrechtlichen Ansatzes und die tatsächliche Abkehr vom Zurechnungsmechanismus des § 30 OWiG aus und warnt vor den Folgen einer klandestinen Strafe gegenüber Unternehmen.

»New Possibilities for Corporate Sanctioning between Administrative Offenses and Criminal Law. Corporate sanctioning without criminal law?«: The thesis explains the current proposals for reforming the law of corporate sanctions in Germany. The author argues the pros and cons of the drafts, which range from the retention of the law of administrative offenses to the introduction of a criminal penalty against companies. She favors a »para-criminal« approach between administrative and criminal law that is tailormade for corporations to avoid the detrimental effects of a criminal penalty against companies for the entire legal system.

Autorentext

Maren Schneider studierte Rechtswissenschaften mit strafrechtlichem Schwerpunkt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihr Studium schloss sie im Jahr 2018 mit der Ersten Juristischen Prüfung ab. Das Rechtsreferendariat absolvierte sie von 2021 bis 2023 am Landgericht Frankfurt am Main. Im Jahr 2023 legte sie die Zweite Juristische Staatsprüfung ab. Maren Schneider war seit 2018 Doktorandin und wissenschaftliche Hilfskraft und von 2020 bis 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Herrn Prof. Dr. Matthias Jahn, RiOLG. Im Wintersemester 2021/2022 nahm die Juristische Fakultät ihre Arbeit als Dissertation an.


Inhalt

  1. Einführung und Fragestellung 2. Grundlagen Unternehmensverantwortlichkeit in Deutschland Europäische Initiativen 3. Die Rechtslage de lege lata Geldbuße nach § 30 OWIG Weitere flankierende Maßnahmen Kartellrechtliche Sanktionen 4. Defizite des gegenwärtigen Sanktionsregimes Zu schwache Sanktion Anwendungsdefizit Bagatellisierung der Unternehmenskriminalität Mangelnde Erfassung von Unternehmenskriminalität 5. Die Rechtslage de lege ferenda Aktueller Diskussionsstand Reform des bestehenden Ordnungswidrigkeitenrechts Einführung einer eigenständigen Unternehmenssanktion Vergleich und Stellungnahme 6. Zusammenfassung, Reformthesen und Ausblick Literatur- und Stichwortverzeichnis

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783428188116
    • Auflage 23001 A. 1. Auflage
    • Sprache Deutsch
    • Genre Steuerrecht
    • Größe H230mm x B155mm x T12mm
    • Jahr 2023
    • EAN 9783428188116
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-428-18811-6
    • Veröffentlichung 21.06.2023
    • Titel Zu den neuen Möglichkeiten einer Unternehmenssanktionierung zwischen Ordnungswidrigkeitenrecht und Kriminalstrafrecht.
    • Autor Maren Stefanie Schneider
    • Untertitel Unternehmenssanktionierung ohne Strafrecht?
    • Gewicht 270g
    • Herausgeber Duncker & Humblot GmbH
    • Anzahl Seiten 169
    • Lesemotiv Verstehen

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