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Zur Geschichte des Johannesbau-Vereins und des Goetheanum-Vereins 1911-1924
Details
• Hintergrunde der Entstehungsgeschichte des Goetheanums • Einblicke in ein dramatisches Kapitel der Anthroposophie • Erstmalige vollstandige Edition der Texte und Ansprachen zur Grundsteinlegung des Goetheanumbaus in der Gesamtausgabe
Dokumente eines steinigen Weges: Die Geschichte des Goetheanum-Vereins Das Goetheanum hat eine bewegte Geschichte hinter sich, angefangen vom Impuls zur Errichtung eines theosophischen Zentralbaus in Munchen uber den Bau des Goetheanums in Dornach bis hin zu dessen Zerstorung und dem Bau des zweiten Goetheanums. So klar und gradlinig der Wille war, der Anthroposophie einen sichtbaren Ort zu verschaffen, so muhsam und wechselvoll war der Weg dazu. Rudolf Steiner war unermudlich im Gesprach mit den Mitgliedern, nahm an den Verhandlungen zu rechtlichen Fragen teil und musste immer wieder darauf hinweisen, was mit diesem Bau eigentlich gemeint war. Der Band enthalt Texte, Briefmaterial, Vortrage, Ansprachen und Diskussionsbeitrage Rudolf Steiners wahrend der Zeit des Johannesbauvereins (ab 1911) und des «Vereins des Goetheanum, der Freien Hochschule fur Geisteswissenschaft» (19181924). Mit dazu gehort eine erstmalige vollstandige Edition der Texte und Ansprachen zur Grundsteinlegung des Goetheanumbaus auf dem Dornacher Hugel im September 1913. Damit liegt eine Dokumentation dieser bewegten Entstehungsgeschichte vor, die zum Ausdruck bringt, welch ungeheure Willenskrafte aufgebracht werden mussten, um der Anthroposophie Raum zu verschaffen.
Autorentext
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec (Königreich Ungarn, heute Kroatien), geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, als Schriftsteller, als Redakteur und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und an vielen anderen Orten Europas. Seine durch Bewusstseinsforschung erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen) nannte, ermöglichte es ihm, auf zahlreichen Lebensgebieten praktische und tiefreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Im Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Als der Doppelkuppelbau aus Holz durch Brandstiftung zerstört wurde, stellte sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.
Leseprobe
Textauszug: Wenn Sie irgendeine geisteswissenschaftliche Idee in einer außeren Form ausdrucken, so toten Sie die Idee. Dasjenige, um was es sich handelt, ist, dass man aus der Intensitat der geisteswissenschaftlichen inneren Errungenschaften ein anderer Mensch wird, der in Bezug auf alles, was an ihm ist, anders empfinden lernt, als man irgendwo heute lernen kann. Dann uberlasst er sich auf dem betreffenden Gebiete, auf dem er sich zu betatigen hat, dem, was als Impuls in ihn gelegt ist, und da entsteht dann eine andere Kunst aus den Wurzeln der Geisteswissenschaft heraus, aber immer auf dem Umwege durch die menschliche Seele hindurch, so auf dem Umwege durch die menschliche Seele hindurch, dass alles Ideelle, was an der Geisteswissenschaft ist, erst verschwindet, in der menschlichen Seele sich umwandelt und in der Umwandlung erst Kunst wird. Sehen Sie noch irgendwelchen Formen, die geschaffen werden, irgendetwas von dem an, was als Idee gegeben werden muss in der Geisteswissenschaft, so ist das kunstlerischer Unfug, ist das nicht wirkliche Kunst. (6. Generalversammlung des Johannesbauver- eins, 3. November 1918)
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783727425202
- Sprache Deutsch
- Editor Roland Halfen
- Größe H228mm x B155mm x T25mm
- Jahr 2019
- EAN 9783727425202
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-7274-2520-2
- Veröffentlichung 30.06.2019
- Titel Zur Geschichte des Johannesbau-Vereins und des Goetheanum-Vereins 1911-1924
- Autor Rudolf Steiner
- Untertitel Vorträge und Ansprachen zur Theosophischen und Anthroposophischen Gesellschaft III
- Gewicht 618g
- Herausgeber Steiner Verlag, Dornach
- Anzahl Seiten 365
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Sachbücher Anthroposophie
- Auflage 1. A.