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Zur Literarisierung des Alltags in den Romanen von Matthias Zschokke
Details
Wer an einen Roman denkt, hat gewöhnlich einen ereignisreichen Plot, oder zumindest eine fortschreitende Handlung, und mehr oder weniger komplexe, sich im Laufe dieser Handlung weiterentwickelnde Figuren im Kopf. Die Werke des 1954 geborenen Schweizer Gegenwartsautors Matthias Zschokke, die im Paratext als Romane betitelt werden, erfüllen diese konventionellen Erwartungen jedoch nicht. Es handelt sich darin weder um spannende Handlungen, noch um lebensnahe Figuren und sie sind alles andere als leicht zugänglich. In diesen Roman-Simulationen geht es trotz fehlender Handlung keineswegs um nichts, obwohl das die Figuren und Erzähler, die darin vorkommen, gerne behaupten. Der Autor interessiert sich vielleicht nicht für die grossen und aussergewöhnlichen Ereignisse des Lebens, sondern für die Gewöhnlichkeit des alltäglichen Lebens. Dieses lässt er in seinem Schreiben jedoch ungewöhnlicher und herausfordernder erscheinen als jedes Abenteuer.
Autorentext
Nina Kühne (M.A.), geb. 1986 im Kanton Zürich, studierte Germanistik und Filmwissenschaft an der Universität Zürich.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Zur Literarisierung des Alltags in den Romanen von Matthias Zschokke
- Veröffentlichung 30.09.2015
- ISBN 978-3-639-85878-5
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783639858785
- Jahr 2015
- Größe H220mm x B150mm x T8mm
- Autor Nina Kühne
- Untertitel Man entrinnt ihm nicht, dem Leben, das aus einer grandiosen Aneinanderreihung von Wiederholungen besteht
- Gewicht 209g
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 128
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- GTIN 09783639858785