Zuviel des Guten

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Details

Wenn man Lohn als Tausch für das Produkt aus Arbeitszeit und Arbeitskraft ansieht, dann kann etwas mit den Managergehältern nicht stimmen oder die Gleichung stimmt nur für niedrige Löhne. Wenn aber Lohn, Gehalt und Prämien nicht alles sind was dann? Könnte es sein, daß Anerkennung, Selbstwert und Selbstachtung wichtiger sind? Man könnte auch einmal durchspielen, wie Belohnungen in unserer Gesellschaft aussehen, wenn man den Kompensationsgedanken aufgäbe. Die Einsicht, nicht immer erobern zu wollen, sondern zu kooperieren, wird durch Erkenntnisse aus zwei ziemlich unterschiedlichen Bereichen unterstützt: Sowohl die mathematische Spieltheorie als auch die politische Philosophie haben gezeigt, daß Kooperieren sich auf längere Sicht immer lohnt. Dazu müssen wir jedoch nicht nur die Zeithorizonte unserer Belohnungssysteme verlängern, sondern auch die Abhängigkeit ganz unterschiedlicher Subsysteme voneinander reduzieren. Wenn Politik die Wissenschaft zu usurpieren versucht, diese ihre zum Teil dann falsch verstandenen Maßstäbe in die Medien transportiert, Bildung ökonomisiert und die Wirtschaft von technischer Entwicklung und die Technik von einer finanziellen Investition abhängig wird, dann läuft etwas falsch. Individuum und Menschenbild, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft sind in neuer Weise aufeinander zu beziehen.

Autorentext
Klaus Kornwachs wurde 1947 geboren. Er ist Professor für Technikphilosophie an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Arbeitsgebiete: Analytische Philosophie (Wissenschaftstheorie) und praktische Philosophie (Arbeit, Technik, Natur, Ethik).

Klappentext

Wenn man Lohn als Tausch für das Produkt aus Arbeitszeit und Arbeitskraft ansieht, dann kann etwas mit den Managergehältern nicht stimmen - oder die Gleichung stimmt nur für niedrige Löhne. Wenn aber Lohn, Gehalt und Prämien nicht alles sind - was dann? Könnte es sein, daß Anerkennung, Selbstwert und Selbstachtung wichtiger sind? Man könnte auch einmal durchspielen, wie Belohnungen in unserer Gesellschaft aussehen, wenn man den Kompensationsgedanken aufgäbe. Die Einsicht, nicht immer erobern zu wollen, sondern zu kooperieren, wird durch Erkenntnisse aus zwei ziemlich unterschiedlichen Bereichen unterstützt: Sowohl die mathematische Spieltheorie als auch die politische Philosophie haben gezeigt, daß Kooperieren sich auf längere Sicht immer lohnt. Dazu müssen wir jedoch nicht nur die Zeithorizonte unserer Belohnungssysteme verlängern, sondern auch die Abhängigkeit ganz unterschiedlicher Subsysteme voneinander reduzieren. Wenn Politik die Wissenschaft zu usurpieren versucht, diese ihre zum Teil dann falsch verstandenen Maßstäbe in die Medien transportiert, Bildung ökonomisiert und die Wirtschaft von technischer Entwicklung und die Technik von einer finanziellen Investition abhängig wird, dann läuft etwas falsch. Individuum und Menschenbild, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft sind in neuer Weise aufeinander zu beziehen.


Inhalt
Warum man dieses Buch lesen sollte
Vom Lohn
Im Weinberg geht es ungerecht zu
Lohn als Tausch für Arbeitszeit × Arbeitsintensität?
Die Idee der Äquivalenz gilt nur bei niedrigen Löhnen
Bemühung oder Ergebnis?
Was habe ich davon?
Lohn, Gehalt und Prämien sind nicht alles
Anerkennung und Affekte
Das Ich und sein Lohn
Selbstwert, Selbstachtung, Selbstverleugnung
Belohnungen
Über Pflicht und Schuldigkeit hinaus
Benthams »Rationale of Rewards«
Die Tugendjustiz
Die gute Tat und ihr Aufbau
Zweck des Belohnungsaktes
Vom Ausgleich
Anaximander und die Schuld
Zwei Geschichten und viele Erfinder
Nicht bestraft ist auch belohnt
Kompensation
Rache
Buße
Genuggtuung
Bezahlung
Konkurrenz
Spieltheorie
Kooperation
Gerechtigkeit
Unfaire Spiele
Gerechter Lohn
Erwartung und Anspruch
Belohnungssysteme
Komponenten und Aufbau eines Belohnungssystems
Wer belohnt die Instanz
Wofür belohnt wird Verdienste
Der Stoff, aus dem die Belohnungen sind
Der Empfänger und seine Motive
Heteronome Belohnungen
Anerkennung
It's my baby
Autonome Belohnungen
Falsch eingestellt
Gesellschaftliche »Subsysteme« haben ihre eigenen Belohnungssysteme
Wirtschaft
Wissenschaft
Technische Entwicklung
Overengineering
Politik und Recht
Wenn sich die Systeme gegenseitig in die Quere kommen
Falsche Ausgangspunkte
Die Vermischung der Codes
Die Ökonomisierung des Denkens und der Wissenschaft
Was man tun könnte
Die andern verstehen lernen
Was tun?
Verlängerung der Zeithorizonte

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783518260272
    • Sprache Deutsch
    • Auflage Originalausgabe
    • Größe H177mm x B107mm x T14mm
    • Jahr 2009
    • EAN 9783518260272
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-518-26027-2
    • Veröffentlichung 21.10.2009
    • Titel Zuviel des Guten
    • Autor Klaus Kornwachs
    • Untertitel Von Boni und falschen Belohnungssystemen
    • Gewicht 142g
    • Herausgeber Suhrkamp Verlag AG
    • Anzahl Seiten 218
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Sonstige Philosophie-Bücher

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