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Zwangsräume
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KN6CU3EGKJO
Geliefert zwischen Mo., 09.02.2026 und Di., 10.02.2026
Details
Ab 1939 musste fast die Hälfte der jüdischen Bevölkerung Berlins ihre Wohnungen verlassen und umziehen. Jüdinnen und Juden wurden zur Untermiete in Wohnungen eingewiesen, in denen bereits andere jüdische Mieter:innen lebten. Zumeist waren die Zwangswohnungen der letzte Wohnort vor ihrer Deportation und Ermordung. Ein partizipatives Projekt hat die Geschichte dieser Zwangsräume untersucht und in einer Online-Ausstellung veröffentlicht. Das vorliegende Buch ergänzt die Ausstellung mit Hintergrundtexten zum historischen Kontext, zu den involvierten Stellen und zur Struktur und Umsetzung des Systems der Judenhäuser und Judenwohnungen. Einzelne Wohnungen und ihre Bewohner:innen werden beispielhaft in den Blick genommen. Zudem wird die Situation in anderen Städten betrachtet. Werkstattberichte geben einen Einblick in die Auswertung von Quellen, in die Entwicklung der Ausstellung und in die begleitende Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Schöpfer Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V., Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin
- Sprache Deutsch
- Editor Akim Jah, Christoph Kreutzmüller, Julia Chaker, Alexander Paulick
- Titel Zwangsräume
- Veröffentlichung 11.10.2024
- ISBN 978-3-86331-770-6
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783863317706
- Jahr 2024
- Größe H239mm x B175mm x T27mm
- Untertitel Antisemitische Wohnungspolitik in Berlin 19391945
- Gewicht 1064g
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 376
- Herausgeber Metropol Verlag
- GTIN 09783863317706
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