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Zwischen Quiet Quitting und eigensinnigen Grenzziehungen
Details
In öffentlichen Diskussionen wird jungen Arbeitnehmenden häufig eine veränderte Arbeitseinstellung zugeschrieben. Anders als vorherige Generationen scheinen sie unter dem Schlagwort Work-Live-Balance einen Ausgleich verschiedener Lebensbereiche aktiv anzustreben. Der populär-mediale Trend Quiet Quitting bezeichnet eine Haltung, die für die Berufstätigkeit ein Minimum an Einsatz vorsieht, während andere Lebensbereiche priorisiert werden. Die vorliegende qualitative Studie geht der Frage nach, wie junge Arbeitnehmende verschiedener Berufe Lohnarbeit in ihrem Leben begrenzen und welche Lebensbereiche stattdessen in den Vordergrund treten. Die empirische Beschreibung und Systematisierung von Begrenzungspraktiken verweisen auf ein Menschenbild jenseits eines rational-ökonomischen Marktsubjekts. Hier werden Widersprüche zu arbeitssoziologischen Thesen wie dem Arbeitskraftunternehmer und dem Unternehmerischen Selbst deutlich. Als Ergänzung der Thesen werden die Fun Pragmatics als neuer Idealtypus zur Diskussion gestellt.
Autorentext
Paula Brücher hat Biologie, Soziale Arbeit und Soziologie studiert. Derzeit bereitet sie ihre Promotion vor. Sie interessiert sich für (Lohn-)Arbeit, Care, Migration und Sozialstaatsforschung.
Inhalt
Einleitung.- Forschungsstand und sensibilisierende Konzepte.- Methodische Herangehensweise.- Ergebnisse.- Diskussion.- Fazit.- Literaturverzeichnis.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658459635
- Auflage 2024
- Sprache Deutsch
- Größe H210mm x B148mm x T7mm
- Jahr 2024
- EAN 9783658459635
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-45963-5
- Titel Zwischen Quiet Quitting und eigensinnigen Grenzziehungen
- Autor Paula Brücher
- Untertitel Wie junge Arbeitnehmende die Lohnarbeit begrenzen
- Gewicht 160g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 95
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Soziologie