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Zwischen verlorenem Lied und überliefertem Epos
Details
Der Dukus Horant' galt lange als eines der größten Sorgenkinder der germanistischen Mediävistik. Er berichtet schließlich in hebräischen Buchstaben von Figuren, die ursprünglich in altnordischen Sagen und mittelhochdeutschen Brautwerbungserzählungen überliefert wurden, und bricht noch vor dem Ende, über das sich trefflich diskutieren lässt und über das mitunter heftig gestritten wurde, ab. Schon bald nach seiner Wiederentdeckung wurde der Text zwar als Jiddische Kudrun' berühmt, jedoch wurden die damit verknüpften Erwartungen ebenso schnell wieder enttäuscht. Die vorliegende Studie versucht deshalb zunächst, die drei Grundsatzfragen der Dukus Horant'-Forschung zu beantworten: Inwiefern ist der Text jiddisch? War sein Verfasser ein Jude? Ist die uns überlieferte Kudrun' ein bzw. der maßgebliche prägende Prätext? Sie widmet sich in der Hauptsache aber der Leistung des Verfassers, der etwas bis dato revolutionär Neues schuf: ein Crossover' von zwei verschiedenen Stoffen. Der Dukus Horant' erzählt eine Geschichte, die wir aus dem König Rother' kennen, mithilfe von Figuren nach, die uns zuvorderst aus der Kudrun' bekannt sind.
Autorentext
Von Dr. Christopher Domhardt
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783503211197
- Auflage 1. A.
- Sprache Deutsch
- Genre Klassische Sprach- & Literaturwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 390
- Größe H210mm x B144mm x T30mm
- Jahr 2023
- EAN 9783503211197
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-503-21119-7
- Veröffentlichung 31.07.2023
- Titel Zwischen verlorenem Lied und überliefertem Epos
- Autor Christopher Domhardt
- Untertitel Quellenkritische Studien zum Dukus Horant
- Gewicht 565g
- Herausgeber Schmidt, Erich Verlag